© michael ntagas photography 2018 | fotografisis.de

Portrait Fotografie

Immer auf die Augen fokussieren,

wird das Model schräg gestaltet, dann immer auf das vordere Auge den Fokus legen,

Augen ohne Spitzlichter sind nicht lebendig. Eine kleine Taschenlampe reicht meistens aus um Spitzlichter zu erzeugen, bzw. mit dem Blitz aufhellen, wenn im freien und mit available Licht fotografiert wird. Studioaufnahmen lassen da andere Möglichkeiten der Lichterzeugung zu,

das Model benötigt im Bild in Blickrichtung freien Platz,

um das Feminine zu betonen verwendet man für Frauen Portraits weiches Licht, im Gegensatz zu Männer Portraits wird hartes Licht bevorzugt,

Die ideale Brennweite liegt zwischen 50 mm und 150 mm (Kleinbild), bei digital Crop Faktor der DSLR beachten,

eine kleine Blendenzahl (1,4 – 2,8) verwenden, damit der Hintergrund unscharf und ruhig wirkt,

das klassische Portrait-Format ist hochkant,

Kamera immer gerade halten und in Augenhöhe mit dem Model fotografieren,

immer den notwendigen Respekt und Abstand zum Model einhalten sehr wichtig bei Halbakte und Akte

Bildaufbau

Hauptmotive niemals mittig in das Bild platzieren,

das Hauptmotiv oder das Detail gehört in den goldenen Schnitt, Vertikal sowie Horizontal,

ist das Bild langweilig und nichts sagendt, dann muss man versuchen näher dran zu gehen oder man verzichtet gänzlich auf das Bild. Näher dran gehen bedeutet hinlaufen oder heranzoomen mit dem entsprechendem Objektiv, 

Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, liefern schönes und weiches Licht, 

Bewölkter Himmel oder Nebel lassen viel Spielraum für die Gestaltung von Motiven mit sehr interessantem Licht, 

Nachtaufnahmen sollte man kurz nach Sonnenuntergang machen, während der so genannten „blauen Stunde“ 

Allgemeine Fotografische Regeln

Für die Fotografie gibt es eine Menge von Regeln und Grundsätzen. Viele von diesen Regeln und Grundsätzen sind wirklich gut, notwendig und hilfreich für fundamentale gute Fotos ohne jeglichen Individualismus oder der eigenen Kreativität. Die Kombination von Regeln und Grundsätzen mit Phantasie und Einfallsreichtum eines jeden einzelnen Autors, bestätigen die Ausnahme dieser Regeln und Grundsätzen, nach dem Motto „Ausnahmen bestätigen die Regel“.

Ein bewusstes brechen einer Regel oder der Grundsätze der Fotografie führen zum einen, zu bessere Bilder aber zum anderen, entwickelt sich meiner Meinung nach, dort die kreative Umsetzung der fotografischen Kunst eines jeden Fotografen bzw. Künstlers. Das Brechen von Regeln oder das Verändern von Grundsätzen sollte bewusst geschehen und darf nicht dem Zufall überlassen werden. 

Wer die Regeln und die Grundsätze der Fotografie kennt, kann auch erfolgreich gegen diese verstoßen und trotz allem gute Bilder gestalten und präsentieren. Das bedeutet aber nicht, dass man für gute, individuell gestaltete Bilder das Brechen der Regeln oder der Grundsätzen als Voraussetzung machen sollte.

Überlegung, Reaktion, Erwartungen, Spannung, Momente, Bewegung, Ruhe, Formen, Linien, Farben, Perspektive, Raum, Tiefe, Muster alle diese Inbegriffe und viele mehr stehen für Gestaltung von Bildern. 

Licht, Lichtwerte, Zeit, Blende, Goldener Schnitt, Bildausschnitt usw. hinter diesen und vielen anderen Begriffen stehen Regeln die einfach befolgt werden müssen. 

Im Vordergrund aller Regeln, Grundsätze und Gesetze steht der persönliche Still. Dieser kann nur durch Sehen und Verstehen entwickelt werden. Jeder muss daran arbeiten sein Still zu perfektionieren. Die Zeit, wann dieses Ziel erreicht wird, ist relativ. 

Diese Sätze reflektieren meine Ansicht zur fotografischen Kunst und mein Ziel ist es, die Fotografie als Kunst zu unterstützen.